Schubertiade - fränkischer sommer 2017

Marie Heeschen: Sopran, Rita Kaufmann: Klavier, Stanko Madic: Violine  

Hauptmarkt 90403 Nürnberg

Tickets ab 19,00 € Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Bezirk Mittelfranken, Danziger Straße 5, 91522 Ansbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Programm
Franz Schubert: Mirjams Siegesgesang Kantate D 942,
Drei Chöre Opus 112, Nachthelle D 892,
Der 23. Psalm D 706, An die Sonne D 439,
Der Tanz D 826, A-Dur Sonate D 574,
C-Dur Fantasie »Sei mir gegrüßt« D 934

Schubertiade – so bezeichnete man schon zu Lebzeiten des Komponisten die geselligen Treffen seines großen Freundes- und Künstlerkreises. Da wurde
gelesen, gesungen, gegessen, getanzt, gespielt – und im Mittelpunkt immer Schubert und seine Musik.
Für ihn waren diese Kreise Forum und Inspirationsquelle. Vieles, besonders die mehrstimmigen Gesänge, entstand in diesem Umfeld.

Getanzt und gegessen wird bei unserer Schubertiade nicht, doch wunderbar gesungen und gespielt. Dafür bürgen der Kammerchor der Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung des Intendanten des fränkischen sommers und die aufstrebende junge Sopranistin Marie Heeschen, dazu vom Staatstheater
Nürnberg Rita Kaufmann (Solorepetitorin, Studienleiterin) und Stanko Madic (Erster Konzertmeister), mit zwei der schönsten Schubert-Werke für Violine und Klavier.

»Er hat Töne für die feinsten Empfindungen, Gedanken, ja Begebenheiten und Lebensumstände«, so Robert Schumann über Schubert, den Meister der Melodie und des Gesangs.

Ort der Veranstaltung

Frauenkirche Nürnberg (Zu Unserer Lieben Frau)
Winklerstraße 31
90403 Nürnberg
Deutschland
Route planen

Als eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt Nürnberg thront die Frauenkirche über dem Hauptmarkt, der sich jährlich in die traumhafte Kulisse des weltberühmten Christkindlesmarkt verwandelt. Doch die Kirche an sich wird gerne auch als Veranstaltungsstätte genutzt, denn mit ihrem einzigartigen Innenraum ist hier eine tolle Atmosphäre garantiert.

Die Frauenkirche in Nürnberg ist eine gotische Hallenkirche, die 1358 eingeweiht wurde. Initiiert wurde der Sakralbau von dem römisch-deutschen König Karl IV., nachdem die dort zuvor stehende Synagoge durch den Pestpogrom 1349 zerstört wurde. Zahlreiche Kunstwerke gibt es im Inneren der Kirche zu sehen, hauptsächlich aus dem Mittelalter. So sind dort der Tucheraltar oder das Peringsdörffersche Sandstein-Epitaph von Adam Kraft zu bestaunen.

Doch das Highlight der Frauenkirche befindet sich mit dem „Männleinlaufen“ außerhalb an der Westfassade. Dabei ist das Umgehen von Figuren an dem Westgiebel gemeint, das täglich um zwölf Uhr mittags durch einen Mechanismus in Gang gesetzt wird. Die Frauenkirche ist also in jedem Fall eine Reise wert, überzeugen Sie sich selbst!