Och sången doftar i natten... – schwedische Klangwelten

Eric Ericson Chamber Choir (Leitung: Florian Benfer)  

Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover

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Event organiser: Deutscher Chorverband e.V., Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin, Deutschland

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Freie Platzwahl, sofern nicht anders angegeben. Bitte beachten Sie, dass es auf einigen Plätzen zu Sichteinschränkungen kommen kann.

Ermäßigungsberechtigt sind SchülerInnen, Studierende, Auszubildende, Erwerbslose, Freiwilligendienstleistende und Hannover-Aktiv-Pass-BesitzerInnen gegen Vorlage der Ermäßigungsberechtigung.

Rollstuhlfahrer und Schwerbeschädigte mit B erhalten eine Freikarte für die Begleitperson.

Unsere aktuellen Hygienebestimmungen finden Sie unter https://chor.com/service/.

Konzertkarten gibt es bis zum Vortag des Konzerts um 23:59 Uhr im Vorverkauf (solange der Vorrat reicht). Bitte beachten Sie, dass es pandemiebedingt in diesem Jahr keine Abendkassen geben wird.
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Event info

Mit dem Eric Ericson Chamber Choir erlebt das Publikum in diesem Konzert ein Ausnahmeensemble, das seit seiner Gründung vor über 75 Jahren eine der tragenden Säulen in der schwedischen Chorlandschaft ist. Der Chor begibt sich auf eine musikalische Wanderung vom einstimmigen Choral hin zur Vielstimmigkeit: Getragen von der Sehnsucht einer Sommernacht, entlang der Bildsprache Tomas Tranströmers, wie er das Licht im Juli beschreibt, mitten hinein in einen Mittsommertanz und weiter zu August Strindbergs „Traumspiel“ bewegt sich der Gesang auf seiner Reise durch nordische Klangwelten. Mit „Och sången doftar i natten...“ („Und der Gesang duftet des Nachts…") präsentiert der Eric Ericson Chamber Choir ein besonders farbiges Konzertprogramm mit Werken schwedischer KomponistInnen wie Hugo Alfvén, Karin Rehnqvist, Sven-David Sandström und anderen, denen allen gemein ist, dass sie fest in der skandinavischen Chortradition verankert sind.

Mit freundlicher Unterstützung der Dieter Fuchs Stiftung.

Programm

trad.
Dalakoral

Hugo Alfvén (1872–1960)
Aftonen

Andrea Tarrodi (*1981)
Andrum Juli

Ingvar Lidholm (1921–2017)
Vindarnas klagan
Troget och milt
(aus der Oper ”Ett drömspel”)

Anders Hillborg (*1954)
En midsommarnattsdröm

Karin Rehnqvist (*1957)
Davids nimm

Staffan Storm (*1964)
Hymne
(aus Schwarze Visionen)

Sven-David Sandström (1942–2019)
Lobet den Herrn

Mitwirkende
Chor: Eric Ericson Chamber Choir
Leitung: Florian Benfer

Location

Marktkirche
Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover
Germany
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Die Marktkirche ist die älteste Kirche der Altstadt und mit ihrem Turm ein Wahrzeichen Hannovers. Die Kirche im Stil der Backsteingotik ist Höhepunkt jeden Besuchs in der Altstadt und die Begräbnisstätte des Deutschen Michels. Bereits seit 750 Jahren finden hier Gottesdienste statt, erst katholische und ab 1536 protestantische, und nicht nur Gläubige zeigen sich von der Wucht der schmucklosen aber unglaublich imposanten Marktkirche beeindruckt.

Auf den Überresten einer romanischen Vorgängerkirche, die auch heute noch dem unter der Kirche gelegenen Bödekersaal sein unvergleichliches Aussehen verleihen, wurde im 14. Jahrhundert die Marktkirche St. Georgii et Jacobi errichtet. Als herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik ragt die Kirche mit ihrem 98 Meter hohen Turm in den Himmel und war einst Keimzelle der Stadt Hannover. Besonderes Prunkstück innerhalb der monumentalen Kirche ist der Retabel des Hochaltars, der um 1480 entstand und nach Zwischenstationen in der Aegidienkirche und dem Welfenmuseum nun wieder an seiner angestammten Stelle zu finden ist.

Auch sonst bietet die Marktkirche in Hannover allerlei Rätsel und Spannendes: Auch viele Ortskundige wissen nicht, dass hier der Deutsche Michel begraben liegt. Johann Michael von Obentraut, General im Dreißigjährigen Krieg, fiel beim Kampf gegen den Feldherrn Tilly und sein Spitzname wurde zum Inbegriff des Deutschen. Auch über das vermeintliche Pentagramm an der Außenseite der Kirche wundern sich viele Betrachter. Der auf die Spitze gestellte Fünfstern soll, gemeinsam mit den Wasserspeiern, den Teufel und das Böse von der Kirche fernhalten.