Kurz.Film.Tour. - Spuren der Zeit - Preisträger*innen und Nominierte des Deutschen Kurzfilmpreises...

Kanalstraße 26A
16515 Oranienburg

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Event organiser: Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO), Rungestraße 37, 16515 Oranienburg, Deutschland
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Die Zeit hat Spuren auf den Protagonist*innen unserer Filme hinterlassen. Einige begeben sich auch selbst auf Spurensuche. Wir erleben Frauen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen Stärke beweisen und einen Integrationskurs der ganz besonderen Art. Länge: 78 min.

"Wir sprechen heute noch Deutsch", Experimentalfilm, Clara Winter, Miguel Ferráez Deutschland 2019,
16 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold in der Kategorie für Experimentalfilme bis 30 Minuten
Ein junger Mann (Co-Regisseur Miguel Ferráez) trägt Sätze aus dem Integrationskurs „Leben in Deutschland“ vor, während er vor wechselnden Hintergründen deutscher Repräsentanz im Ausland steht. Die Worte, die deutsche Werte und Gepflogenheiten vermitteln sollen, stehen dabei im Kontrast zu den gezeigten Orten, die eine gewisse Widersprüchlichkeit bezüglich ihrer Vergangenheitsbewältigung aufweisen.

"Inside Me", Animationsfilm, Maria Trigo Teixeira Deutschland 2019, 5 Min.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold in der Kategorie für Animationsfilme bis 30 Minuten
Als Anna herausfindet, dass sie schwanger ist, weiß sie, dass sie das Kind nicht behalten möchte. In einem intimen Interview erzählt Anna von den ambivalenten Gefühlen, die diese Entscheidung mit sich bringt.

"Dorotchka", Olga Delane Deutschland 2019, Dokumentarfilm, 27 Min.
Nominierung in der Kategorie für Dokumentarfilme bis 30 Minuten
In einem entlegenen sibirischen Dorf, wo die Ehe traditionell als das höchste Glück für die Frau gilt, lebt die 80-jährige Dorotchka. Sie ist eine archetypische Babuschka, immer allein geblieben. Scharfsinnig und selbstkritisch reflektiert sie, am Küchentisch sitzend, über die Liebe, Reue und Einsamkeit.

"Lake of Happiness" (See der Freude), Aliaksei Paluyan Deutschland 2019, 30 Min.
Nominierung in der Kategorie für Spielfilme bis 30 Minuten
Belarus 1991. Nach dem Tod ihrer Mutter wird die neunjährige Jasja kurzerhand in ein Waisenhaus abgeschoben. Obwohl sie hier erste zarte Freundschaftsbande knüpft und zum ersten Mal Kind sein darf, kann sie es kaum erwarten, dass ihr Vater sie wieder abholt. Als dieser nicht auftaucht, entschließt sich Jasja, auf eigene Faust in ihr Dorf zurückzukehren, wo sie erkennen muss, dass ihr Zuhause sich verändert hat.

Location

Orangerie im Schlosspark
Kanalstraße 26 a
16515 Oranienburg
Germany
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Als strahlend weißes Schloss ist Schloss Oranienburg glanzvolles Zeugnis einer ebenso glanzvollen preußischen Herrschaft. Gemeinsam mit dem idyllischen und malerischen Schlosspark, seinen Gebäuden, der Promenade an der Havel und dem Schlossplatz bildet das Schloss den historischen Mittelpunkt Oranienburgs und zollt seiner geschichtlichen Verantwortung mit dem Schlossmuseum und dem Kreismuseum Oberhavel Tribut. Als einer der bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg birgt Schloss Oranienburg zahlreiche Geheimnisse, die von neugierigen Besuchern entdeckt werden möchten.

Die kleine Orangerie inmitten des idyllischen Schlossparks wurde 1757 errichtet und diente als repräsentatives Gartenhaus, in dem die fürstliche Sammlung exotischer Pflanzen untergebracht war. Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich die Orangerie heute wieder in altem Glanz. Als kulturelles Zentrum zieht sie zahlreiche Besucher an, die hier Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen in exklusivem Ambiente genießen.

Als stattliche Burg, die den Übergang an der Havel sichern sollte, wurde die Anlage des heutigen Schlosses 1288 erstmals bezeugt. Im 17. Jahrhundert wurde die bis dahin verlassene Burg wiederbelebt und als herrschaftliches Schloss im holländischen Stil wieder aufgebaut. Kurfürst Friedrich Wilhelm übergab es an seine erste Gattin, nach deren Namen es Schloss Oranienburg genannt wurde. Diese ließ schließlich rings um das strahlende Gebäude einen Lustgarten anlegen, der heute als Schlosspark wieder zugänglich ist. Lange Zeit diente Oranienburg als Sitz der Kurfürsten, bis es im 19. Jahrhundert privatisiert und hauptsächlich als Fabrikgebäude und Kaserne genutzt wurde. Erst 1997 wurde das bis dahin stark in Mitleidenschaft gezogene Ensemble aus Schloss und Park im Zuge der Landesgartenschau wieder hergerichtet.